Meine Ziele für die Zukunft:

 

Seit 2010 bin ich Ihr Bürgermeister. Die meisten der Projekte, die ich zu Beginn meiner Amtszeit zugesagt habe, konnte ich schon umsetzen. Die restlichen sind auf einem guten Weg, den ich fortsetzen möchte.

 

 

Glienicke ist und bleibt ein schöner Wohnort am Rande der Metropole. Zwar hat sich die Zahl der Arbeitsplätze in unserem Ort deutlich erhöht. Trotzdem bleibt Berlin der überragende Zielort für die Berufspendler. Der Autoverkehr stößt an seine Grenzen. Deshalb  strebe ich eine Verstärkung des Nahverkehrs an. Dies soll in einer Verdichtung bestehender Buslinien und der Einrichtung von neuen geschehen. Diese Linien müssen senkrecht zum Autoverkehr fahren, um den morgendlichen Stau nicht zu vergrößern. Durch Glienicke fließt aber auch der Verkehr aus Nachbargemeinden. Diesen Verkehr geschickt zu lenken, kann nur in einem abgestimmten Verkehrskonzept erfolgen. Eine Arbeitsgruppe zusammen mit den Nachbargemeinden und d angrenzenden Bezirken habe ich bereits aktiviert.

 

 

Aber auch neue Aufgaben sind dazu gekommen. Glienickes Bevölkerung ist stärker gewachsen, als zu Beginn des Jahrzehnts erwartet. Damit leben hier glücklicherweise viele Kinder. Auch die Anforderungen an die Ausbildung in Grundschulen und den Hort haben sich in diesem Jahrzehnt geändert. Weder das historische Schulgebäude von 1903 noch der als Provisorium geplante Modulbau an der Skateranlage erfüllen die Anforderungen für heutige Bildungskonzepte und die Inklusion. Darum müssen wir unsere Grundschule fit für den modernen Unterricht machen. Ich setze mich deshalb für einen modernen Anbau an die Schule ein. Ein solcher Anbau ermöglicht außerdem die Abrundung des Energiekonzeptes für den Grundschulbereich.

 

 

Mit den Kindern steigt auch der Bedarf für Kita-Plätze. Durch eine Havarie war die Gemeinde gezwungen ein Ausweichquartier zu errichten. Sie wurde als vollwertige Kita eingerichtet. Ich setze mich dafür ein, diesen Kita-Standort langfristig zu nutzen.

 

 

Die wachsende Bevölkerung führt auch zu mehr alleinstehenden Personen. Dies betrifft häufig Ältere. Da die Gemeinde kein eigenes Bauland mehr hat, muss durch Bebauungspläne den Privaten die Möglichkeit zur Errichtung geeigneter altersgerechter Wohnungen gegeben werden. Am Ortseingang ist ein entsprechender Plan bereits aufgestellt. An zwei weiteren Stellen sind die Pläne in die Wege geleitet. Auf diesem Weg werde ich weiter vorgehen.

 

 

Mit dem Bau der zweiten Sporthalle wurden die Sportaktivitäten gestärkt und der Gymnasialstandort abgerundet. Durch den Bevölkerungszuwachs stößt nun aber  der Sportplatz in der Bieselheide an seine Grenzen. Ich halte die Ergänzung um ein Trainingsfeld für erforderlich. Dies sollte Glienicke gemeinsam mit seiner Nachbargemeinde umsetzen.

 

 

Auch bei der Mitgestaltung durch die Bürger möchte ich weitervorangehen. Nachdem nun der Seniorenbeirat eingerichtet ist, möchte ich ihn durch ein Seniorenbudget stärken. Parallel dazu soll ein Jugendforum mit einem eigenen Budget eingerichtet werden, sobald der Jugendklub fertiggestellt ist.

 

 

 

Das habe ich bisher erreicht:

 

Wie 2009 zugesagt, verfügt Glienicke nun über eine neue Haushaltsrechnung, die durch ein modernes Kennzahlensystem ergänzt wird. Und: unser Haushalt ist ausgeglichen!

 

Wie 2009 zugesagt, werden die Gebühren regelmäßig und transparent kalkuliert.

 

Wie 2009 zugesagt, sind die Beiträge beim Neu- oder Ausbau von Straßen für die Anlieger besser planbar. Schon im Vorfeld erfahren die Anlieger, wie hoch die voraussichtlichen Kosten sind und werden nicht erst mit dem endgültigen Bescheid überrascht.

 

Der 2009 zugesagte Seniorenbeirat ist installiert und hilft bei der zielgenauen Steuerung der Angebote für diese Gruppe.

 

Wie 2009 zugesagt, wurden die Sportaktivitäten durch den Bau der neuen Sporthalle gestärkt. Die Verbindung mit dem Gymnasium führt dazu, dass Glienicke ein attraktiver Standort für Familien ist.

 

Der städtebauliche Ideenwettbewerb zur Entwicklung des Ortszentrums unter kritischer Beteiligung breiter Kreise der Bevölkerung erbrachte neue Impulse und Ideen für die Ortsentwicklung. 

 

Der öffentliche Nahverkehr wurde an die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer weiter angepasst, indem der 107er in den frühen Morgenstunden und am Abend verstärkt fährt. Die Einrichtung eines Kiezbusses nach Frohnau ist in die Wege geleitet.

 

Auch die Pflege der örtlichen Betriebe war erfolgreich: So stieg die Zahl der Arbeitsplätze um 30% und der Umsatz um 20%.

 

Durch eine neue Gastronomie und ein Café wurde eine Aufwertung des Ortskerns und des Eingangsbereiches von Glienicke erreicht.

 

Der Neubau des Jugendclubs in der Nähe von Schule und Bürgerpark bringt auch die Jugend vom Ortsrand in unser Zentrum.

 

Das kulturelle Leben in Glienicke wurde durch den Künstlerstammtisch und den Kultursommer ausgeweitet.

 

Die Teilnahme der Glienicker an den lokalen Entscheidungen wurde durch die Einführung des Bürgerhaushalt deutlich erhöht.